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Karlsruhe/das Fest

Am Freitag gegen 15 Uhr machten wir uns zu fünft (Henny, Cathrin, Patrick, Manu und ich) auf den Weg nach Karlsruhe. Eigentlich hatte ich damit gerechnet das wir nur zu viert sind und mit dem Golf Plus fahren, statt dessen fuhren wir zu fünft mit dem Golf 2. Es war ziemlich eng aber naja es ließ sich aushalten und wir hatten zum Glück nicht allzu viel Gepäck. Gegen 18 Uhr kamen wir bei Phillips Studentenverbindung an. Wir dachten alle wir würden irgendwie im Aufenthaltsraum schlafen, aber nein wir bekamen ein eigenes Zimmer wo sogar ein Bett drin stand. Allerdings war das Zimmer nicht sehr groß und so war die Aufteilung folgendermaßen: Ich im Bett, Patrick aufm Tisch, Manu unterm Tisch und Cathrin  und Henny neben dem Tisch. Nachdem das geklärt war, setzten wir uns erst Mal in den Garten und tranken Grape ( Pils mit Grapefruit, sehr lecker!). So ein Verbindungsheim ist schon etwas feines. Ein großes Barackenartiges Haus, oben sind kleine Zimmer mit Tisch, Schrank und Bett, wo man für 2 Semester drin wohnen kann, und Duschen. Unten ist eine Küche, ein Aufenhaltsraum mit Fernsehr und ein Festsaal. Im Keller gibt es einen Partyraum mit einer großen Bar, Klavier, Kicker, Sitzecken und ein Raum mit Pc. Alles was man zum Leben braucht, total klasse. Der Garten ist außerdem bin reichlich Gartenmöbeln bestückt. Da lässt es sich schon leben.

Gegen 20 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Fest. Wir fuhren mit der Straßenbahn und die Preise haben uns sehr überrascht. Wir holten uns ein Gruppenticket für 5 Personen, das 24 Stunden gültig ist. Das gute Stück kostete nur 6,80 €, also 1,30 € pro Person. Für den Preis kommst du nicht mal von Meerbusch bis Düsseldorf. Die Bahnen fuhren alle paar Minuten und so kamen wir relativ schnell zum Festgelände. Es spielte gerade eine Band, die wir nicht kannten und die uns auch nicht unbedingt zusagte, also gingen wir ein wenig durch die Gegend bis um 21 Uhr Sunrise Avenue angfing zu spielen. Jetzt war es schon wesentlich voller und wir stellten uns auf einen Hang wo wir relativ gut gucken konnten. Sunrise Avenue gefiel mir allerdings nicht sehr und auf eine Schregen zu stehen fand ich auf Dauer zu anstrengend und so setzte ich mich mit Cathrin etwas abseits hin wo wir uns lange und gut unterhielten. Meine anfänglichen Sorgen, ich würde mich nicht mit Cathrin verstehen waren verflogen, sie ist wirklich eine liebe. Kurz vor Ende der Band stießen auch die anderen zu uns und wir machten uns auf den Weg zurück zum Verbingungshaus, wo gerade eine Feier am laufen war. Die "Brüder" hatten alle schon gut einem im Tee und so geselten wir uns noch zu ihnen in den Partykeller, natürlich nicht ohne Louping Louie. Leider gab es im Gegensatz zu vor 3 Jahren gab es keinen leckeren Feigling sondern Blue Carasao und ein Gesöff das nach Aussagen der anderen nach Zahnpasta schmeckte. Also gab ich mir besonders Mühe nicht zu verlieren. Andere hatten leider nicht so viel Glück und so wechselten meine Gegner ständig, weil es ihnen irgendwann zu viel wurde mit trinken. Henny war irgendwann auch gut dabei und redete nur noch dummes Zeug und das auch noch auf Englisch. Irgendwann war ich dann doch zu müde und ging hoch ins Bett, bald darauf kamen dann auch die anderen und so kamen wir dann doch noch nicht allzu schnell zu Ruhe.  

23.7.07 21:05


Karlsruhe/Das Fest - Samstag

Man kann nicht sagen das die Matraze sonderlich bequem war, aber man will ja nicht klagen denn der Boden war wohl um einiges härter. Und so kam es das ich nicht sonderlich lange schlief. Die ganze Zeit wach liegen und nichts machen kann ich aber auch nicht gut also stand ich um 12 Uhr auf und nahm erst Mal eine schöne Dusche. Danach kamen die anderen dann auch langsam in die Pötte. Mit knurrenden Magen wartete ich sehnsüchtig aufs Frühstück. Nach dem alle gesättigt waren, gab es eine Sightseeing Tour durch Karlsruhe. Wenn man das so nennen kann. Phillip zeigte uns den Campus und danch das Schloss mit dem Schlossgarten. Anschließend noch die Grabstätte von Karl weiß ich nicht wer. Dann schlenderten wir noch ein weilchen durch die Innenstadt. Dann entschieden wir uns, schonmal aufs Fest zu fahren um uns dort in Ruhe alles anzuschaun. Auf dem Fest entdeckten wir ein Half-Pipe wo gerade Skate-Boarder in Aktion waren, wo wir gespannt zu sahen. Direkt daneben war eine Fingerboardmeisterschaft am laufen und hinteruns wurde eine Art Volleyball gespielt, nur mit Jonglierkegeln statt mir einem Ball. Muss ich mal den Bene fragen ob der des kennt. Jedenfalls war es interressant zu zu schauen. Am späten Nachmittag fuhren wir nochmal in die Stadt um etwas zu essen und fuhren dann rechtzeitg wieder zurück zum Fest um uns einen guten Platz für die Beatsteaks zu ergattern. Und wir schafften es auch relativ weit nach vorne, wenn auch hinterm Wellenbrecher. Vor den Beatsteaks kamen Sugarplum Fairy die mir gut gefielen. Allerdings ging jetz schon wildes Geschupse und Gedrängel los. Durch den Strom wurde ich weiter nach vorne getrieben, weg von den anderen. Das Geschupse war jetzt schon wieder so heftig das ich Probleme hatte mich auf den Füßen zu halten. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Nach Sugarplum Fairy ging ich wieder zu den anderen und hatte fast schon Angst vor dem was bei den Beatsteaks passieren wird. Auch in den Pausen wurde ordentlich gedrückt, aber irgendwie schafften wir es dagegen anzukommen, weil genügend Leute um mich rum mit dagegen hielten. Mit den ersten Tönen der Beatsteaks ging der Hexenkessel aber los. Ich schwankte zwischen Freude, die Beatsteaks zu sehen und Panik hinzufallen und erdrückt zu werden. Auch Catrin fand es viel zu heftig und wir ließen und noch ein Stück weiter zurück treiben, wo zwar nicht so heftig gedrückt wurde, es aber immer noch so eng war, das uns die Luft zum Atmen fehlte. Es halt alles nichts und wir versuchten irgendwie daraus zu kommen. Ein quasi unmögliches unterfangen. Im Ernst. Irgendwie hatten noch mehr Leute die Idee daraus zu wollen und so versuchte ein Strom Menschen aus der Menschenmasse rauszukommen, wo bei es noch heftigeres Gequetsche gab. Ich weiß nicht genau wie wir es geschafft haben, jedenfalls waren wir irgendwann raus aus der Menschenmenge. Jetzt noch was von den Beatsteaks zu sehen war unmöglich, denn jetzt waren wir viel zu weit weg. So muss man sich also das Ausmaß dieser Menschenmenge vorstellen! Also saßen wir irgendwo unter einem Zelt und mir blieb nichts anderes übrig als mit wehmut der Musik zu lauschen und Cathrin und Henny beim Kuscheln zu zu gucken und dabei auf Manu und Patrick zu warten. Die Beatsteaks spielten viele zugaben und es hörte sich einfach nur toll an. Als die Jungs dann zum Treffpunkt kamen, guckten wir das wir schnell eine Bahne erwischten und zurück zum Haus kamen. Wir setzten uns wieder in den Keller und Phillipp holte seine Gitarre und wir sangen alle zusammen Ärzteklassiker. Gegen zwei gingen wir wieder hoch zum schlafen und diesmal hatten wir sogar zwei Zimmer. Also schlief ich mit Henny und Cathrin in dem anderem Zimmer, ich aufm Bett und die anderen auf einer Matraze aufm Boden.
23.7.07 21:35


Karlsruhe / Das Fest - Sonntag

Wie am Tag davor wachte ich auch diesmal ziemlich früh auf und lag lange wach rum, bis ich schließlich duschen ging. Im Anschluss ging ich zu Manu und Patrick ins Zimmer die beide noch am pennen waren. Es dauerte sehr sehr lange bis schließlich alle in die Pötte gekommen sind und ich langweilte mich zu tode. Gegen zwei gingen wir zum Frühstücken in "Die Kippe". Ich spielte bereits mit dem gedanken Mittagessen zu bestellen was wir schließlich auch mussten weil es kein Frühstück mehr gab. Alle waren müde und schweigsam. Das Essen verlief recht rasch und wir gingen gleich danach wieder zurück ins Haus und rauf auf die Zimmer. Alle hingen schlapp rum und ich fragte mich warum wir uns bei dem schönem Wetter nicht in den Garten setzten. Ich fragte auch mehrere Male warum wir nicht in den Garten gehen doch als Antwort bekam ich nur was wir denn da sollen. Dann kam von Henny der Vorschlag die schonmal die Sachen ins Auto zu räumen wo ich auch sehr für war, doch irgendwie passierte erst Mal garnichts. Dann irgendwann sind wir dann doch runter in den Garten bzw. ich und Patrick in den Keller um Kicker zu spielen. Kurze Zeit kamen die anderen auch runter und wir spielten zwei Runden. Dann verging allen die Lust und es wurde eine sehr lange Zeit auf der Couch rumgegammelt. Zunächst las ich in irgendwelchen Zeitschriften rum, um Henny und Cathrin nicht beim Kuscheln zugucken zu müssen, aber irgendwann ist jede Zeitschrift auch mal zu Ende gelesen und mir ich war sehr sehr genervt von diesem nichts tun. Irgendwann kam dann von jemanden der Vorschlag bald mal die Sachen ins Auto zu packen, in der Stadt etwas zu essen und dann  aufs Fest zu fahren. Den Vorschlag fand ich gut und ich stand auf um zu gehen doch von den anderen kam keine Reaktion. Ist doch noch viel Zeit, sagt jemand. Ich war sehr angesickt. Ich ging in den Partyraum um etwas auf dem Klavier rumzuklimpern. Wenige Minuten später kam Cathrin hinterher um selbiges zu tun und um mir mitzuteilen das wir jetzt die Sachen packen gehen. Henny lag derweil immer noch auf der Couch und Manu und Patrick sind schonmal hochgegangen. Jedoch nicht um ihre Sachen zu packen wie ich dachte, sondern um Gitarre zu spielen. Ich hab gedacht ich fall vom glauben ab. Wieder wurde eine ganze Weile im Zimmer gegammelt bis mir irgendwann der Kragen platzte und ich mir einige Sachen nahm und zum Auto brachte. Henny und Manu machten dann mit und räumten soweit die Sachen gepackt waren alles ein. Irgendwann waren wir dann fast alle bereit zum gehen nur jetzt musste jeder noch auf Toilette und es gibt zwar mehrere Klos aber man geht lieber nacheinander auf das gleiche. Dann wurde beschlossen das wir noch was trinken bevor wir gehen weil es unterwegs ja zu teuer ist. Irgendwann war auch die letzte Flasche ausgetrunken und wenn Phillipp nicht gesagt hätte das er jetzt noch etwas arbeiten muss würden wir wahrscheinlich heute noch da sitzen. Es wurde noch ein Kasten Grape ins Auto gepackt und dann konnten wir endlich los zum Fest. Wir sind sehr umständlich gefahren aber dazu möchte ich mich nicht näher äußern denn das würde den Rahmen sprengen und warum einfach fahren wenn es auch umständlich geht. Um 19 Uhr ca. waren wir dann aufm Fest und wir fanden ein schönes Plätzchen wo wir aus sicherer entfernung eine gute sicht auf die Bühne hatten. Es spielte ein chilige Raggaeband nahmen Eskorzo und die Sonne strahlte was das Zeug hielt und alles war wieder gut. Naja wir saßen wieder sehr lange rum und warteten auf die Fanta 4. Aber das warten hat sich gelohnt. Ich mag ja eigentlich wirklich kein Hip Hop aber life sind die Jungs schon echt cool. Bei jedem anderem würde ich diesen rumgespringe auf der Bühne wahrscheinlich affig finden aber bei den Fantas kommt es einfach nur cool rüber. Ihr Auftritt machte den gestrigen Abend fast wieder gut, auch wenn sich die Beatsteaks wohl kaum durch die Fantas ersetzen lässt. Wir blieben bis zur dritten Zugabe und gingen dann rechtzeitig zur Bahn, denn gleich danach war das Konzert zu Ende und die Menschen strömten zur Bahnhaltstelle. Auf direktem Weg fuhren wir zurück zum Haus, verabschiedeten uns von Phillip und fuhren los nach Hause. Naja bzw. suchten wir erst Mal eine Stunde lang nach einer Tankstelle die noch geöffnet hatte. Dann aber ging es rasenschnell nach Hause und ich schlief fast die ganze Fahrt. Ich hatte zwar Glück und saß am Fenster und hatte noch dazu ein Kissen, allerdings lag Patrick halb auf mir. Aber ein bisschen Schwund ist ja immer. Um 4 Uhr war ich dann zu Hause und um 7 ging schon wieder der Wecker.
24.7.07 22:11





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